Sonntag, 23. November 2014

Premium-Steckrüben-Enten-Eintopf (-Suppe)

Peter Trüffelschwein war auf Fortbildung und hat dazu mehrere Tage in einer Akademie im Niederbayerischen verbracht.  Gottseidank wurden auch die Sinne, hier die Augen und die Geschmacksnerven, besonders angeregt. Die "Kantine" glich vor 25 Jahren einem Feinschmeckerrestaurant. Der Koch hatte im Tantris bei Herrn Witzigmann gelernt und "tobte" sich im positiven Sinne aus. Nun sind zunehmends Sparzwänge da, ich weiss auch nicht, ob der damalige Koch noch wirkt, aber es gibt immer noch Highlights, die jedem guten Restaurant zur Ehre gereichen würden. So ein Gericht ist ein Steckrübeneintopf (oder -Suppe) mit Ente.

Das Gericht lebt zum einen von einer schönen geschmackigen Brühe. Im Original war es eine Entenbrühe, die m.E. mit allen Regeln der Kunst aus Enten vor Ort im Kochtopf produziert wurde. Die Einlage besteht aus Steckrübenwürfelchen, ebensolche aus Sellerie und orangenen Möhren. Die Mengenverteilung 5-3-1 ergibt ein schönes Farbenbild, aber auch geschmacklich eine angenehme Komposition. Besonders gut wirkt die Suppe, wenn die Würfelchen recht gleichmäßig geschnitten sind und an der Grenze von Knackigkeit zum Gekochtsein sind.  Obendrauf waren als Deko feinste rohe Apfelwürfelchen mit etwas Schnittlauchgrün. Ich meinte auch in der Suppe einen Hauch von Ingwer zu spüren.

Die Suppe habe ich mit einer leicht erhöhten Dosis Ingwer gekocht, die dem Gericht sehr gut bekommen ist. Ich könnte mir als Deko bzw. Kontrast auch etwas frisch geriebenen Meerrettich vorstellen.

Nach meiner Rückkehr wurde sofort in meinem geschätzten Bioladen "Weilerhof" die Steckrübe und eine kleinere Sellerieknolle besorgt. Feinkost-Albrecht musste eine tiefgefrorenen Ente dazusteuern, nicht ganz meiner Überzeugung entsprechend, immer möglichst Bio und vom Erzeuger zu kaufen. Ich weiss aber aktuell nicht, wo ich eine gute Bio-Ente beibekommen kann.

Die Ente wurde erst einmal im Backofen gebraten, un ein großer Teil "so" vertilgt. Der kalt gewordene Rest wurde vom Fett und Knochen befreit und in feine Streifchen geschnitten. In Ermangelung von Entenbrühe (auf die werde ich mich demnächst "stürzen" habe ich den Entengeschmack mit Gemüsebrühe (Bio-Pulver) aufgepeppt. Geschätzte Leser......das Gericht ist genial.....ich werde es sicherlich immer wieder kochen und versuchen es zu perfektionieren. Viel Spass beim eventuellen Nachkochen.....traut Euch....Niveau ist "einfach" aber "leckerst".

Nachstehend das Rezept:


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