Sonntag, 27. Oktober 2013

Apfel-Johannisbeer-Gugelhupf mit Zimt



Chefkoch.de  ist genial, weil ich auch nach Zutaten suchen kann. Äpfel und Johannisbeeren stehen auf der Verwertungsliste. Ich bin immer wieder erstaunt, welche "Schätzchen" im Internet  schlummern....

Irgendwie komme ich mir derzeit eh vor, wie bei der "Aktion Eichhörnchen". Vorräte wurden aufgefüllt.....der lange harte Winter kann kommen.... :-D. Hoffentliche komme ich die Tage auch mal zum Weihnachtsplätzchen bzw. Brot/Brötchen backen. Ich habe mir so viel vorgenommen, und die Zeit verrinnt nur so....

Als Apfelkuchenfreak, der die vielen Varianten liebt, stiess das folgende Rezept mit Johannisbeeren (die mag ich total, besonders im Eis). Aber ich warne Euch, ich hatte kleine toll schmeckende Äpfelchen, bis die alle geschält sind und die Johannesbeeren alle geribbelt sind.....da vergeht Zeit.

 ==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Apfel-Johannisbeer-Gugelhupf mit Zimt
Kategorien: Früchte, Kuchen
     Menge: 1 Kuchen

    225     Gramm  Butter
    200     Gramm  Zucker
      2      Essl. Zimt
      3      Essl. Calvados
      4            Eier
      1            Zitrone, unbehandelt (Saft und Abrieb)
    450     Gramm  Mehl
      1      Pack. Backpulver
      2      Essl. Milch
    600     Gramm  Äpfel
150-250     Gramm  Johannisbeeren, rote
                  

============================ QUELLE ============================
fundelfish - chefkoch.de
            -- Erfasst *RK* 27.10.2013 von
            -- Peter Philipp

Butter in einer Schüssel (Küchenmaschine) mit Zucker, Zimt und
Calvados schaumig schlagen. Die Eier nach und nach hinzufügen.
Zitronensaft- und Schale dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver
vemenen und abwechselnd mit etwas Milch unterrühren, bis der Teig
schwer reißend vom Löffel fällt.

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Die
Johannisbeeren verlesen, aubrausen und tockentupfen. Backofen auf
175° Celsius vorhzeizen. Äpfel und Johannisbeeren vorsichtig unter
den Teig heben.

Gugelhupfform fetten und den Teig einfüllen. Ca. 60 Minuten backen
(Stricknadeltest machen - kann je nach Ofen auch bis zu 90 Minuten
dauern). Evtl. während der letzten 10 Minuten mit Backpapier
abdecken, damit der Kuchen nicht zu stark bräunt. Den Gugelhupf ca.
10 Minuten in der Form ausdampfen lassen und dann auf en Gitter
stürzen. Erkalten lassen.

Dazu schmeckt Schlagsahne, unter die man etwas Eierlikör ziehen kann.

Arbeitszeit ca. 40 Minuten.

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Sonntag, 20. Oktober 2013

Blogevent Lieblingsschokolade: Tiroler Kirschkuchen

Nele Brugues habe ich auf dem Kochevent der Facebookgruppe "Käptn's Dinner" in Braunschweig kennengelernt. Das Wochenende war eines der Highlights des Jahres 2013. Lauter hochkarätige Hobbyköche, den Link zu den damaligen "Ergebnissen" findet Ihr weiter unten im Blog.

Eben Nele hat auf Ihrem Blog http://www.pralinenwahnsinn.de zu einem Blogevent "Lieblingschokolade"




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aufgerufen.

Nun, mein Schokoladengeschmack hat sich im Verlauf der Jahre gewaltig verändert. Früher konnte ich einen 10er-Pack Schokolade an einem Tag "vernichten". Bei 52 - 56 kg und 185 cm Größe auch noch darstellbar.
Mittlerweile bin ich  in Richtung dunkler Schokolade gewandert. Hochwertige Schokolade von Leysieffer, Florian Löwer oder aus Frankreich (da habe ich divese Lieblingssorten). Öhem.....ich bin aber auch auf der Waage deutlich nach oben gewandert.

Frankreich. Das ist das Stichwort. ca. 1982/1983 habe ich eine bezaubernde Französin, mitten aus Paris, kennengelernt, mit der ich lange eine intensive Beziehung gepflegt habe. Eben diese liebenswerte Frau habe ich, so es der Zufall wollte, mit einer Jugendgruppe auf einer Almhütte in der Schweiz kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir erlebten in der Schweiz und in Frankreich vor dem Mont-Blanc-Massiv wunderbare unvergessliche 14 Tage. Später besuchte ich sie in Paris, einen Freund im Schlepptau. Hochherrschaftliches Haus im Botschaftsviertel.... . eine bezaubernde Großmutter war auch noch im Spiel. Nun, irgendwie kamen wir dort auf's Kochen und Backen. Und in meinem jugendlichen Leichtsinn lehnte ich mich aus dem Fenster und erzählte von meinen Backkünsten. Mir wurde das nicht abgenommen und ich wurde verpflichtet, per Post einen Kuchen von Aschaffenburg nach Paris zu schicken. Nun hatte ich ein Rezept von einem ehemaligen Arbeitskollegen abgestaubt, dass ich damals in den Ofen schob, dann in der Backform belies und sorgfältig verpackt nach Paris versandte. Mit dem Zoll soll es auch noch Verwicklungen gegeben haben. Nun - der Kuchen muss Eindruck geschunden haben.....es wurde eine fast 10jährige tolle Beziehung, die ich auf keinen Fall missen möchte.

Tja, was Man(n) mit Schokolade erreichen kann.

Und nun das Rezept, mit dem ich leider bei dem starken Umfeld maximal den "Geschichtenpreis" erhalte. Lecker ist es allemal.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Tiroler Kirschkuchen
Kategorien: Kuchen, Schokolade
     Menge: 1 Kastenkuchen

    200     Gramm  Butter
    250     Gramm  Zucker
      6            Eigelb
      1     Prise  Salz
      1            Zitrone; die Schale
      1      Teel. Zimt
    200     Gramm  Geriebene Haselnüsse oder Mandeln
    125     Gramm  Mehl
    1/2      Pack. Backpulver
      6            Steifgeschlagene Eischnee
    200     Gramm  Geriebene Vollmilchschokolade (Kuvertüre)
    200     Gramm  Entsteinte (Sauer-)Kirschen (auch aus dem Glas)

============================ QUELLE ============================
            Rezept von einem ehemaligen Arbeitskollegen
            -- Erfasst *RK* 19.10.2013 von
            -- Peter Philipp

Butter, Zucker, 6 Eigelb und Salz in der Küchenmaschine gut verühren.
Schale der Zitrone, Zimt, geriebene Haselnüsse (evtl. vorher ganze
Haselnüsse anrösten und dann mahlen) oder Mandeln hinzufügen und
weiter mischen. Dann das Mehl und das Backpulver einkneten. Den
Eischnee, die geriebene Vollmilchschokolade und die Kirschen am
Schluß sanft unterheben und die Masse in eine übliche Kastenform
einfüllen. Bei 180 - 200 Grad ca. 45 Minuten backen.

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Samstag, 19. Oktober 2013

Rosenkohl ausgefuchst mit Maroni und Käsesahnesauce



Ich bin etwas irritiert, ja verwundert. Ein kleiner, nicht gerade sehr professioneller, Hobbykochblog mit 38, jetzt 39 Rezepten ....und Ende Septembe 2013 hat der die 10tausender Marke der Aufrufe überschritten.
Irritiert deshalb, weil insbesondere Eigenkreationen aufgerufen werden und ich feststelle, dass einige Profiseiten insbesondere genau diese verlinken. Verrückt ist auch, dass "Peter Trüffelschwein" auch von Ländern aufgerufen wird, von denen ich nie zu träumen wagte. Irritiert bin ich auch, weil so gut wie keine Kommentare oder Rückmeldungen, außer von mir bekannten Personen, kommen. Sind die Aufrufe am Schluß alles Robots? Egal...ich sehe den Blog als eine Art Kochbuch für mich, und das Schöne ist, dass ich mir jetzt das Rezept rausschreiben oder ausdrucken sparen kann. Den Namen des Blogs kann sich fast jeder merken. ;-)

Und nun geht es weiter mit dem eigentlichen Thema:

Im Küchenschrank hatte ich noch vakuumierte Bio-Maroni vom Vorjahr. Bei Feinkost-Albrecht gab es wunderbaren Rosenkohl und im Kühlschrank schlummerte noch eine Flasche angebrochene Bio-Sahne und ein Stück Parmesan-Käse (ich gestehe: auch hier von Feinkost-Albrecht). Angestiftet durch zwei Facebook-Kochgruppen bin ich auf die Idee gekommen das Gericht selbst zu "entwickeln". Ich war gewarnt, dass das ganze schnell "grau in grau" , also unfotogen, werden kann. Aufgabe war, eine Käsesauce herzustellen, die nicht zu dickflüssig ist und die mit ein paar Aromen "aufgepeppt" wird. Stolperfallen können das Anbrennen bzw. Übersalzen des Gekochten sein.

Ich fand's so lecker, dass Rosenkohl jetzt häufiger so auf den Tisch kommt.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Rosenkohl ausgefuchst mit Maroni und Käsesahnesauce
Kategorien: Vegetarisch
     Menge: 2-3 Portionen

      1        kg  Rosenkohl
    450        ml  Bio-Schlagsahne (am besten die aus der Flasche)
    200     Gramm  Vorgekochte eingeschweisste Maroni (vorzugsweise
                   -- Bioware)
    125     Gramm  Parmesankäse am Stück
      2      Essl. Gemüsebrühe (Alnatura)
1-1 1/2      Essl. Sherry
                   Muskatnuss nach Geschmack

============================ QUELLE ============================
            eigene experimentelle Küche
            -- Erfasst *RK* 19.10.2013 von
            -- Peter Philipp

Rosenkohl putzen und dabei in ganzen Stücken lassen. Maroni aus der
Packung nehmen und am besten auch in ganzen Früchten belassen.

Sahne  in teflonbeschichteten Wok (anbrenngefährdet) giessen,
Rosenkohl und Maroni gleich dazu geben und in der Sahne garen.
Rosenkohl soll nicht ganz fertiggegart sein, also noch leicht
knackig. Vorsichtig nach Geschmack Gemüsebrühpulver dazu geben. Mit
Muskatnuss (ich nehme immer viel davon) und dem Sherry abrunden und
am Schluß den, am besten mit der Küchenmaschine geriebenen,
Parmesankäse dazugeben. Nachdem das Gericht über den Käse und die
Gemüsebrühe bereits Salz hat, auf keinen Fall nachsalzen.

Das Gericht lebt von der Verbindung der Käse-Sahne-Sauce mit dem
Rosenkohl bzw. den Maroni. Das ganze ist so mächtig, dass ich mir
als Beilage z.B. frisches Dinkelbaguette oder Chiabatta in Scheiben
vorstellen kann. Dazu Federweisser, einen Rosé bzw. Weisswein und
schon ist der Herbstabend perfekt.

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Sonntag, 13. Oktober 2013

Zwetschgenkuchen mit Vollkornmehl




Ja, ja....jetzt jammern wieder viele, weil sie meinen, der Kuchen würde nur "gesund" schmecken. Ich habe lange gesucht, bis ich Rezepte gefunden habe, die allesamt sehr gut schmecken, so gut, dass ich die herkömmlichen Kuchen weitestgehend nicht mehr mag. Woher die Rezepte kommen? Von Schnitzer. Der Einrichtung, wo die extrem gesunden Sachen gebacken werden. Ich liebe das Kochbuch von Anneliese Lehmann "Meine besten Rezepte aus der Vollwertbackstube". Das Geheimnis liegt im Einsatz von Blütenhonig und Sahne. Also - nicht maulen und Vorurteile pflegen - ausprobieren!

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Vollwert-Hefe-Zwetschgenkuchen mit Streusel
Kategorien: Kuchen, Backen, Vollwert
     Menge: 1 Kuchen

=========================== BACKFORM ===========================
                   Backform 26 cm Durchmesser

========================= FÜR DEN TEIG =========================
    200     Gramm  Weizenkörner
     80     Gramm  Wasser
     30     Gramm  Süsse Sahne
     40     Gramm  Blütenhonig
     20     Gramm  Hefe (alternativ 1 Päckchen Trockenhefe)
      1            Ei
      1     Prise  Vollmeersalz
     30     Gramm  Butter

========================= FÜR DEN BELAG =========================
      1        kg  Zwetschgen (alternativ Äpfel)

=========================== STREUSEL ===========================
    100     Gramm  Weizenkörner
     30     Gramm  Haselnüsse, gemahlen
     30     Gramm  Blütenhonig
     50     Gramm  Butter
    1/2      Teel. Zimt

=========================== ZUSÄTZICH ===========================
                   Streumehl
                   Butter für die Backform

============================ QUELLE ============================
            Schnitzer. Anneliese Lehmann: Meine besten Rezepte aus
            der Vollwertbackstube
            -- Erfasst *RK* 13.10.2013 von
            -- Peter Philipp

1. Für den Teig: Den Weizen fein mahlen. Hefe, Salz, Ei und Honig in
Wasser und Sahne verrühren, dann das Weizenmehl untermengen. Danach
die Butter dazufügen und alles 8 Minuten kneten. Den Teig abdecken
und 20 Minuten warm stellen.

2. Für den Belag: Die Zwetschgen (Äpfel) entkernen (Äpfel schälen,
entkernen und achteln).

3. Für die Streusel: Den Weizen fein mahlen und zusammen mit dem
Honig, Zimt, Haselnüssen und Butter verkneten, dann zu Steusel
zerkrümeln (evtl. für die Konsistenz Vollkornmehl dazugeben).

4. Die Backform mit Butter ausfetten. Den Hefeteig durchkneten,
ausrollen und in die Kuchenform leen. Einen kleinen Teigrand
andrücken. Ich streiche den Teig mit dem Schaber in die Form,
verteile ihn und arbeite am Schluss mit den Händen nach.

5. Mit Obst belegen (am Besten von außen anfangen) und die Streusel
darüber strueen.

6. Den Backofen auf 190 Grad C vorheizen.

7. Den Kuden ca. 20 Minuten gehen lassen.

Backzeit: ca. 35 Minuten bei 190 Grad C In die Backofenmitte
einschieben.

Dazu passt Bioschlagsahne, am besten im Sahnebereiter zubereitet.

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Donnerstag, 3. Oktober 2013

Koch-Event in Braunschweig

ein Link zu einem Besonderen Event::

Eva Schaefers Blog "Dental Food"

Dort könnt Ihr Lamm und Cous-Cous nochmal sehen.....und noch viele andere Leckereien.

Cous-Cous-Salat zum Lamm wie ich ihn liebe












Foto: mit freundlicher Genehmigung von Manfred Schellin. Ist aber meine Kreation.


Ein Kochevent der Facebook-Gruppe "Käptn's Dinner" in Braunschweig  machte mir tagelang Bauchweh. Tom Gha Gai-Suppe, indisches/Hühnercurry, Blumenkohlsalat mit Safran, Oliven und Rosinen nach Ottolenghi schwirrten mir im Kopf herum. Problematik ist aber für geplante 20 Leute zu kochen, jedoch nur die Menge für 6 Personen zu nehmen, weil es ja unendlich viele Gänge gibt. Schließlich kam mir arabisches Lamm mit getrockneten Aprikosen nebst CousCous "im Traum". Das hatte ich schon einmal bei einer legendären Geburtstagsparty vorbereitet.....und fand großen Anklang. Die Sache ist mittlerweile schon etwas her, aber von der Party wird immer noch erzählt. :-).

Eine liebenswerte Teilnehmerin machte sich über mich lustig, weil ich die Paprika in so kleinen Würfelchen (viermal so groß wie die gequollenen Couscous-Körner) haben wollte. Das Frozzeln ging so lange, bis sie später das Ergebnis gesehen hat.

Wichtig ist möglichst frische voll aromatische Biokräuter zu nehmen und diese auch ganz fein zu schneiden. Minze sollte auch dabei sein, die war mir aber auf der Fahrt "verreckt".

Es macht keinen Sinn, an den Zutaten zu sparen. Alle waren Bio....ich habe sie von einem Bioladen mit angehängtem Demeterhof geholt. Nur das, was reingesteckt wurde, kann auch hintennach geschmacksmäßig wieder herauskommen.  Ich hoffe, die Teilnehmer haben es gemerkt.

Übrigens....das Couscous wird nicht stundenlang gedämpft.....es wird komplett kalt vorbereitet.




==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Couscous nach Jamie Oliver (Abwandlungen)
Kategorien: Salat, CousCous
     Menge: 1 Rezept

======================== COUSCOUS SELBST ========================
    300     Gramm  Couscous
    290        ml  Kaltes Wasser

======================= FUER DAS DRESSING =======================
      5      Essl. Oliven Oel
      5      Essl. Frischer Zitronensaft (evtl. leicht mehr, Bio)
      1      Teel. Salz
      1      Teel. Pfeffer

======================= FÜR DIE MISCHUNG =======================
      1            Gelbe Paprika (Bio)
      1            Orange Paprika (Bio)
      1            Rote Paprika spitz und süss (Bio)
      2            Tomaten, Kerne entfernt (Bio)
    1/2            Zwiebel, fein gewuerfelt (Bio)
      1            Frische rote Chilischote, entkernt und fein
                   -- gehackt
      1  Handvoll  Frischer gehackter Kraeuter (z.B. Koriander,
                   -- Thymian, Basilikum, Minze etc.; Bio ist
                   Hier sehr sinnvoll)
                   Saft 1 Zitrone (evtl.sogar von 2)
      1      Essl. Oliven Oel
      1      Essl. Rotweinessig
                   Salz und Pfeffer nach Geschmack
    1-2            Ganz fein gewürfelte Knoblauchzehen

========================== DEKORATION ==========================
                   Zitonenscheiben
                   Gezupfte Korianderblätter

============================ QUELLE ============================
            Abgewandelt nach einem Rezept von Jamie Oliver
            -- Erfasst *RK* 13.10.2013 von
            -- Peter Philipp

Couscous in eine flache Schuessel geben, das Dressing anruehren,
darueber verteilen und vermengen. Nun das kalte Wasser dazugeben und
nochmals gut umruehren. Solange auf die Seite stellen bis das Wasser
aufgesogen wurde.

Die Paprika waschen, entkernen und in ganz ganz feine Würfelchen
schneiden.

Tomaten entkernen, evtl. abhäuten und in ganz feine Würfel schneiden.

Sobald das Couscous die Fluessigkeit vollstaendig aufgesogen hat die
Paprika, Tomaten, Zwiebel, Chili dazugeben und umruehren. Nun mit
Olivenoel, Rotweinessig, Zitronensaft wuerzen. Die frischen Kraeuter
unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kunst liegt
darin, die Kräuter so zu dosieren, dass sie nicht zu dominant werden.

Hintenach oben mit Zitronenscheiben und fein gezupften
Korianderblättern dekorieren.

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Arabisches Lamm mit getrockneten Aprikosen


Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Manfred Schellin. Sind aber meine Kreationen.

Es gibt Lammhasser. Sehr viele sogar. Ich verstehe sogar weshalb. Das meiste Lamm ist nicht frisch (lagerte zu lange, teilweise in umedikettierten Vakuumpackungen), der Metzger war geizig und hat nicht das übel schmeckende Fett weggeschnitten oder das Lamm hat merkwürdiges Futter (keine reine Weide) bekommen. Bei meinem Haus- und Hoflieferanten Peter Radizi vom Bioland-Hof "Josefshof" in Schöllkrippen ist das nicht so. Sucht Euch einen Lieferanten Eures Vertrauens, am besten einen Direktvermarkter. Dem könnt Ihr nicht schmeckendes Fleisch um die Ohren schmeissen. Peter Radizi muss sich darum keine Sorgen machen. Er liefert immer erstklassige Qualität. Er liebt sein Land, seine Tiere, Lebensmittel etc.....und das schmeckt man.

Die Grundidee des Rezepts stammt aus einem genialen Kochbuch, dem "Handbuch der Gewürze", das ich von einer geliebten Frau geschenkt bekommen habe, mir der ich leider nicht mehr zusammen bin. In diesem Buch war die Grundidee meines "geträumten" Geschmacks beschrieben. Ich habe viele Anpassungen vorgenommen, bis das so schmeckte, wie ich als "Araber" das Lamm haben wollte. Ein bisschen bin ich hier wie Karl May. Ich habe es nie im Original gegessen....so ist es einfach in meiner Vorstellung.

Das erste Mal habe ich das Lamm zuhause vorgekocht und dann noch 2 Stunden auf offenem Holzfeuer weitergegart. Dann kommen noch tolle Räucheraromen hinein. Damals wollte nur ein Viertel der Leute überhaupt Lamm probieren. Ich sage Euch, sie haben alle andere Fleisch nicht angerührt. Mit Brotscheiben haben sie den Bräter ausputzt, dass ich mir das Spülen hätte sparen können. Wie gesagt, Vorurteile und in der Vergangenheit am falschen Ende gespart.

 ==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Arabisches Lamm mit getrockneten Aprikosen
Kategorien: Lamm, Arabisch, Trockenfrüchte
     Menge: 4-6 Personen

    150     Gramm  Getrocknete süsse Bio-Aprikosen
    150     Gramm  Getrocknete säuerliche Bio-Berg-Aprikosen
    5-7      Essl. Natives Bio-Olivenöl extra
2 1/2-3      groß. Bio-Zwiebeln, in Scheiben oder Würfel geschnitten
    3-4            Knoblauchzehen fein gescheibelt oder gewürfelt
      1            - 1/2 kg Bio-Lammfleisch aus der Schulter, ohne
                   -- Knochen, so in etwas in Gulaschwürfel-Größe
                   -- geschnitten
      3      Teel. Bio-Kreuzkümmel oder Bio-Kumin (ganz, wird
                   -- später gemahlen)
  2 1/2      Teel. Bio-Korianderkörner (ganz, wird später gemahlen)
      2      Teel. Gemahlener Zimt (Bio)
    2-3            Zimtstangen (Bio)
                   Salz
                   Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (Bio)
                   Abgeriebene Schale und Saft von 2 Bio-Orangen
      1      Pack. Bio-Safran
    300     Gramm  Gemahlene geröstete Bio-Mandeln
      2    Gläser  Zu 300 ml Bio-Hühner- oder Lammfonds
            Etwas  "Arabische Gewürzmischung" von Sonnentor (Bio)
            Etwas  "Baharat" von Ingo Holland
            Etwas  "Arabische Küche - Baharat" von Lebensbaum (Bio)
            Etwas  "Purple Curry" von Ingo Holland
            Etwas  "grob gemahlener Sumach" von Ingo Holland
            Etwas  "Raz el Hanout" von Ingo Holland
            Etwas  Gemahlener "Teufelsdreck" von Ingo Holland
                   -- (derzeit nicht im Sortiment)
                   Frische Thai-Chilischoten fein gewürfelt
                   Getrockneter große Chili-Schoten, zerbröselt
            Etwas  Palmzucker
                   Halb-Daumen-großes Stück getrocknete
                   -- Tamarindenpaste
                   Evt. Zitronensaft
                   Wasser

============================ QUELLE ============================
            Starke eigene Abwandlung eines Rezeptes aus "Das
            Handbuch der Gewürze" von
            Sallie Moris und Lesley Mackley, Christian-Verlag
            -- Erfasst *RK* 13.10.2013 von
            -- Peter Philipp

1. getrocknete Aprikosen, je nach Größe, halbieren, dritteln oder
vierteln und in etwas Wasser einweichen (macht Sinn das über Nacht
zu tun)

2. Kreuzkümmel und Koriander in einem schweren Pfännchen reicht
anrösten bis sie duften. Dann im Mörser klein mahlen (dauert etwas).

3. Den Backofen auf 180 Grad Celsius voheizen. Das Olivenol in einem
Schmortopf (Omas Teile sind immer noch die Besten)heiss werden
lassen. Die Zwiebeln nebst Knoblauch 10 Minuten bei schwacher Hitze
golbbraun braten.

4. Das Fleisch mit Koriander, Kreuzkümmel und Zimt mischen und im
Bräter anbraten. Mit dem Fonds ablöschen, Aprikosen nebst
Einweichwasser, Orangenschale- und Saft, gemahlene Mandeln
unterrühren. Die Mandeln dienen zum Andicken der Soße. Die übrigen
Gewürze und den Palmzucker gefühlvoll dazugeben (aufpassen beim
Teufelsdreck...wenig!). Ich kann die Mengen nicht beschreiben....das
ist ein Abschmeckprozess. Das ganze wird 2 - 6 Stunden geschmort, am
Schluss soll eine cremige Soße das Fleisch umhüllen, die Aprikosen
und Zwiebeln sind weitestgehend "verkocht". Öfters umrühren. Evtl.
Wasser hinzugeben, wenn die Soße zu dick wird.

Dazu passt das CousCous nach Jamie Oliver, wie ich es liebe....

Das Gericht lebt von den Kontrasten: Würzig/scharf versus mild/
säuerlich/kräuterig.

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